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Kräuterwissen

Kräuter selbst zu sammeln, erfordert sehr gute Sachkenntnis und das Wissen um den Standort der Pflanzen. Wer nicht die Möglichkeit hat, selbst zu sammeln, sollte die Kräuter in Drogerie oder Apotheke kaufen. Weiterhin muss man natürlich wissen, welches Kraut zu welcher Zeit und welcher Teil der Pflanze geerntet werden muss. Viele Pflanzen sind giftig und da ist bei der Anwendung genau die Menge zu berücksichtigen. Andere Pflanzen gibt es nur noch selten, sie stehen deshalb unter Naturschutz, da sollte man auf Alternativen zurück greifen. Es sei denn, man kennt einen Platz, wo sie in Mengen vorkommen. Da kann man ohne Schaden anzurichten, kleine Mengen ernten. Dabei ist zu beachten, dass der Rest der Pflanzen nicht zu Schaden kommt. Werden nur oberirdische Pflanzenteile verwendet, reißt man nicht die Pflanze samt Wurzel aus, sonder schneidet die gewünschten Teile vorsichtig ab. Bei rücksichtsvollem Umgang mit den Gaben der Natur, wird man sie jedes Jahr aufs neue nutzen können.

Man sammelt nur saubere und gesunde, keine verwelkten oder von Schädlingen befallenen Kräuter. Niemals nach Düngung, Schädlingsbekämpfung aus der Luft und in der unmittelbaren Nähe von Straßen sammeln. Dann enthalten die Pflanzen chemische Stoffe und Schwermetallspuren.

Die Kräuter getrennt trocknen oder frisch verwenden, das richtet sich nach der Pflanze und dem dazugehörigen Rezept.

 

Beinwell

Beinwell  findet man an  feuchten Waldrändern, Gräben und Bachufern.  Man verwendet die ganze Pflanze, einschließlich der Wurzel. Die Blätter  und sie Wurzel werden frisch, als Breiumschlag verwendet. Die Wurzel wird zum Trocknen auf Schnüre gehängt.

Anwendung: Die Blätter und die Wurzel bei Verstauchungen, Zerrungen , Verrenkungen, Wunden, Geschwüren. Wohltuend hilft Beinwell auch bei Gicht, Rheuma und Arthrose. Beinwell hat aber auch schleimlösende  Eigenschaften und wird bei Bronchialkatarrh verwendet sowie bei Leberschäden.

Zubereitung der Wurzel: 100 gr  getrocknete, zerkleinerte Wurzel in 1 Ltr  Wasser 10 Min kochen, abseihen und mit der Flüssigkeit warme Umschläge machen.

Tinktur: 30 gr  getrocknete und zerkleinerte Wurzel lässt man   12 Tage in 150 gr  60 %-igem Alkohol ziehen lassen. Davon 2 - 3 mal  täglich  20 Tropfen nehmen.

Tee: 100 - 200 gr. getrocknete und zerkleinerte Wurzel werden mit 1 Ltr. kochenden Wasser übergossen. Der Aufguss wird mindestens 2 Stunden, möglichst aber über Nacht stehen gelassen. Man trinkt ihn Tassenweise über den Tag verteilt oder verwendet ihn  zum Gurgeln, für Einläufe, Waschungen oder Umschläge.

HINWEIS:  Bei unklaren Beschwerden oder weiter  andauernden Schmerzen ist eine Abklärung durch den Arzt notwendig.

   

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