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Hexenkult

Entstehung des Hexenkults geht vermutlich auf eine Zeit vor mehr als 35000 Jahren, etwa das Ende der Eiszeit, zurück.

Anfangs waren es Priesterinnen der göttlichen Mutter Hekate. Sie bezogen ihre Lehren aus der Natur, verfolgten die Bewegungen von Sonne, Mond und Sternen und leiteten davon ihre Lehren ab. Sie kümmerten sich mit den Priestern des gehörnten Gottes um das materielle und spirituelle Wohl der Dorfgemeinschaft.

Der Hexenkult ist hauptsächlich eine Frauenreligion und hat seine Wurzeln aller Wahrscheinlichkeit nach im Matriarchat. Die Beachtung der Bräuche der Jahreszeiten, das Weissagen, Heilen, die Kräuterkunde, Mythen und Sternenkunde sind Aspekte, die sich sowohl im Matriarchat, als auch im Hexenkult finden.

Diese Richtungen haben sich über die Generationen vervollkommnet. Frauen hüteten diese Fähigkeiten und benutzten sie zum Wohle der Gemeinschaft.

Als die Tempel der Göttin zerstört wurden, tauchten die Priesterinnen unter, um ihr Wirken ungesehen von den Patriarchen fortzusetzen. Sie vererbten die uralten Lehren an ihre Töchter, bis um 1200 vor Christus die Hexenverfolgung das Band durchschnitt. Die Lehren versanken in der Finsternis des Vergessens. Es gibt kaum noch Überlieferungen aus der Zeit vor der Hexenverfolgung. Doch der Hexenkult erfährt in der Neuzeit eine Renaissance.

Er hat aber nach wie vor nichts mit Satanismus und anderen perversen Richtungen zu tun. Der Hexenkult verabscheut und verdammt Rituale im Form von Blutopfern, sexueller Ausbeutung und überhaupt jegliche Gewaltanwendungen gegenüber Lebewesen.

Hexen sind letztendlich Frauen, die überliefertes Wissen in der Naturheilkunde anwenden und weitervermitteln. Sie geben den Menschen Zuwendung und Trost in ihrer Not und freuen sich mit Ihnen über ihre Erfolge. Eine Hexe übt sich nur in weißer Magie. Das heißt, sie tut nur gutes und achtet immer darauf, dass die Person, die ihr vertraut, keinen Schaden nimmt. Auch ist sie stets bestrebt, ihr Wissen zu vervollkommnen.